Accessibility & UX

Warum Menschen Websites nicht ‚lernen‘ wollen

ClarusPlus Team
Warum Menschen Websites nicht ‚lernen‘ wollen

Warum Menschen Websites nicht „lernen“ wollen

Nutzer:innen sind keine Produktschüler

Niemand besucht eine Website mit dem Ziel, sie zu studieren.

Menschen kommen mit einer Aufgabe:

  • etwas kaufen
  • etwas verstehen
  • etwas vergleichen
  • etwas lösen

Was sie nicht wollen:

Eine Oberfläche analysieren.
Ein Interface „verstehen lernen“.
Sich in neue Muster einarbeiten.

Wenn eine Website erklärt werden muss, ist das oft schon das Problem.


Lernen kostet Energie – und Energie ist begrenzt

Das menschliche Gehirn arbeitet effizient.
Es sucht nach:

  • bekannten Mustern
  • klaren Hierarchien
  • einfachen Entscheidungen
  • minimalem Denkaufwand

Jede neue Logik, jede ungewöhnliche Navigation, jede kreative Abweichung vom Gewohnten erhöht die kognitive Belastung.

Und sobald etwas anstrengend wird, passiert etwas sehr Einfaches:

Nutzer:innen gehen.


Intuition schlägt Innovation

Viele Designs sind modern, kreativ, auffällig.
Doch Intuition ist wichtiger als Originalität.

Wenn Buttons nicht wie Buttons aussehen,
wenn Navigation nicht erwartbar ist,
wenn Call-to-Actions nicht klar sind,
muss gelernt werden.

Und Lernen bedeutet:

  • Unsicherheit
  • Verzögerung
  • mentale Belastung

Das steht im direkten Gegensatz zu Conversion.


Accessibility als Antithese zum „Erklären“

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur technische Zugänglichkeit.
Sie bedeutet:

  • vorhersehbare Strukturen
  • klare Sprache
  • sichtbare Interaktionen
  • erkennbare Hierarchien
  • reduzierte Komplexität

Accessibility sorgt dafür, dass Nutzer:innen nichts „verstehen lernen“ müssen –
weil alles selbstverständlich wirkt.

Gute UX fühlt sich nicht neu an.
Sie fühlt sich vertraut an.


Der Mythos vom „digital versierten Nutzer“

Oft wird angenommen, dass moderne Nutzer:innen flexibel sind.
Dass sie sich schnell anpassen.
Dass sie alles intuitiv erfassen.

Doch selbst digitale Profis bevorzugen:

  • klare Systeme
  • wiedererkennbare Muster
  • minimalen Aufwand

Niemand möchte unnötig Energie investieren –
egal wie erfahren er oder sie ist.


Lernen ist ein Abbruchrisiko

Jede Website, die Lernaufwand erzeugt, riskiert:

  • höhere Absprungraten
  • geringere Verweildauer
  • niedrigere Conversion Rates
  • weniger Vertrauen

Nicht, weil das Angebot schlecht ist –
sondern weil der Weg dorthin zu komplex wirkt.


Anpassbarkeit statt Anpassungsdruck

Ein weiterer Schlüssel liegt in der Anpassbarkeit.

Wenn Nutzer:innen:

  • Schriftgröße verändern können
  • Kontraste anpassen können
  • visuelle Reize reduzieren können

müssen sie sich nicht der Website anpassen –
die Website passt sich ihnen an.

Das ist der Unterschied zwischen Barriere und Inklusion.


Die Rolle von Accessibility-Widgets

Accessibility-Widgets reduzieren den Lernaufwand zusätzlich, weil sie:

  • Orientierung schaffen
  • Anpassungsmöglichkeiten bieten
  • visuelle Klarheit erhöhen
  • mentale Reibung senken

Das ClarusPlus Accessibility-Widget unterstützt genau dieses Prinzip:
Nutzer:innen sollen handeln können – nicht lernen müssen.


Fazit: Gute Websites erklären sich nicht – sie funktionieren

Menschen wollen Ergebnisse.
Keine Einarbeitung.

Wenn eine Website gelernt werden muss,
ist sie zu kompliziert.

Barrierefreiheit ist deshalb kein Zusatz,
sondern ein UX-Grundprinzip.

Weniger Lernen.
Mehr Klarheit.
Mehr Handlung.


Ihre nächsten Schritte

  • Prüfen Sie, wo Nutzer:innen überlegen statt handeln
  • Reduzieren Sie unnötige Komplexität
  • Testen Sie das ClarusPlus Accessibility-Widget
  • Kontaktieren Sie uns: [email protected]

Mehr erfahren:
clarusplus.com

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