Accessibility & Design

Design trifft Inklusion: Wie gutes UI barrierefrei wird

ClarusPlus Team
Design trifft Inklusion: Wie gutes UI barrierefrei wird

Design trifft Inklusion: Wie gutes UI barrierefrei wird

Barrierefreiheit ist gutes Design – und gutes Design ist barrierefrei

„Ein wirklich gutes Interface funktioniert für alle – nicht nur für einen Teil der Nutzer:innen.“

Viele verbinden Barrierefreiheit noch immer mit grauen Buttons, großen Schriftgrößen oder unästhetischen Interfaces.
Doch modernes barrierefreies Design zeigt das Gegenteil: Accessibility und Ästhetik gehören zusammen.

Ein zugängliches User Interface ist klarer, verständlicher, intuitiver und nutzerfreundlicher – und damit automatisch besser für alle.


Warum barrierefreies UI-Design wichtig ist

Barrierefreiheit ist längst kein Nischenthema mehr.
Rund 20 % der Menschen sind dauerhaft auf barrierefreie digitale Inhalte angewiesen – und noch viel mehr profitieren indirekt davon.

Barrierefreies UI sorgt für:

  • bessere Orientierung
  • weniger kognitive Belastung
  • höhere Nutzbarkeit auf allen Geräten
  • klarere Nutzerführung (UX)
  • inklusivere Markenwahrnehmung

Es schafft digitale Erlebnisse, die niemanden ausschließen.


Die 6 wichtigsten Designprinzipien für barrierefreie Interfaces

1. Klare visuelle Hierarchie

Ein barrierefreies Interface führt die Nutzer:innen durch die Seite – ohne sie zu überfordern.

  • deutliche Überschriften
  • klare Abstände
  • konsistente Layoutstruktur
  • klare „Scannability“

Ein gutes UI braucht nicht kompliziert zu sein – es muss verständlich sein.


2. Farbwahrnehmung berücksichtigen

Etwa 8 % der Männer haben eine Farbsehschwäche.
Farben sollten daher nie alleinige Informationsträger sein.

  • hohe Farbkontraste (mind. 4.5:1)
  • Icons + Labels statt Farbmarkierungen
  • keine rein farbcodierten Warnungen

Gutes Design bleibt schön – aber für alle sichtbar.


3. Lesbare Typografie

Lesbarkeit ist die Grundlage aller digitalen Inhalte.

  • ausreichend große Schriftgrößen
  • gut skalierbare Fonts
  • klare Zeilenabstände
  • keine zu enge oder verspielte Typografie

Ein Text ist nur dann gut gestaltet, wenn er lesbar ist.


4. Konsistenz und Wiedererkennbarkeit

Barrierefreies UI ist vorhersehbar, intuitiv und leicht zu verstehen.

  • Buttons sehen überall gleich aus
  • Navigationselemente wiederholen sich
  • Interaktionen folgen klaren Mustern

Konsistenz reduziert kognitive Last – und schafft Vertrauen.


5. Verständliche Interaktionen

Nicht alle Benutzer:innen bedienen Websites mit der Maus.

  • Buttons und Links müssen gut mit Tastatur erreichbar sein
  • Fokuszustände sollten klar sichtbar sein
  • Interaktionen dürfen nicht versteckt sein

Ein gutes UI bleibt auch ohne Maus vollständig nutzbar.


6. Klare Sprache und einfache Microcopy

UX-Text ist Teil des Designs – und entscheidend für Barrierefreiheit.

  • klar, direkt, ohne Fachsprache
  • verständliche Fehlermeldungen
  • beschreibende Labels statt kreativer Wortspiele

Gute Microcopy führt – kryptische Texte verwirren.


Mythos: „Barrierefreiheit macht UI hässlich“

Das Gegenteil ist wahr.
Wenn Barrierefreiheit berücksichtigt wird, wird das UI:

  • aufgeräumter
  • strukturierter
  • besser lesbar
  • moderner
  • hochwertiger

Die Marken, die UI-Design und Accessibility vereinen – Apple, Airbnb, Microsoft – setzen heute die Standards, denen andere folgen.


Der einfache Weg: Barrierefreiheit mit ClarusPlus

Die Herausforderung vieler Teams ist nicht der Wille, sondern der Aufwand.
Mit dem ClarusPlus Accessibility-Widget können Designer:innen und Entwickler:innen Barrieren schnell verringern – ohne lange Umbauten.

Vorteile:

  • Anpassbare Darstellungsmodi (Kontrast, Schriftgröße, Fokus, Lesemodi)
  • Sofortige Aktivierung per JavaScript-Snippet
  • Automatische Erkennung typischer Barrieren
  • Dashboard für Optimierung & Monitoring

Damit wird barrierefreies UI zur praktischen Realität, nicht zur Vision.


Fazit: Barrierefreiheit ist der neue Designstandard

Barrierefreies UI ist kein zusätzlicher Aufwand – es ist Qualität.
Ein modernes Interface ist klar, zugänglich und inklusiv gestaltet.

„Design ist erst dann gut, wenn es für alle funktioniert.“

Teams, die Accessibility bewusst in ihre Designprozesse integrieren, schaffen digitale Produkte, die überzeugen – visuell, funktional und menschlich.


Ihre nächsten Schritte

  • Prüfen Sie Ihre Website auf UI-Barrieren
  • Testen Sie das ClarusPlus Widget kostenlos
  • Lassen Sie sich beraten: [email protected]

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