Accessibility Insights

10 häufige Missverständnisse über digitale Barrierefreiheit

ClarusPlus Team
10 häufige Missverständnisse über digitale Barrierefreiheit

10 häufige Missverständnisse über digitale Barrierefreiheit

Warum so viele Unternehmen Accessibility noch falsch verstehen

„Barrierefreiheit ist kein Extra – sie ist die Basis für echte Nutzerfreundlichkeit.“

Obwohl Barrierefreiheit längst ein zentraler Bestandteil moderner Webentwicklung ist, kursieren noch immer viele falsche Vorstellungen darüber.
Zeit, mit den größten Missverständnissen aufzuräumen.


1. Barrierefreiheit betrifft nur Menschen mit Behinderungen

Falsch.
Barrierefreiheit hilft allen Nutzenden – auch älteren Menschen, Menschen mit temporären Einschränkungen (z. B. gebrochener Arm) oder in Situationen mit schlechtem Licht, Lärm oder kleinerem Bildschirm.
Accessibility ist universelles Design, kein Sonderfall.


2. Barrierefreiheit ist zu teuer

Falsch.
Die meisten Accessibility-Maßnahmen kosten weniger, wenn sie früh in den Entwicklungsprozess integriert werden.
Mit Tools wie dem ClarusPlus Accessibility-Widget lassen sich viele Verbesserungen in Minuten umsetzen – ohne große Investition.


3. Nur öffentliche Einrichtungen müssen barrierefrei sein

Das war einmal.
Ab 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auch für viele private Unternehmen – z. B. im E-Commerce, Finanzsektor oder bei digitalen Dienstleistungen.
Barrierefreiheit wird zur Pflicht für alle, die digitale Produkte anbieten.


4. Barrierefreiheit verschlechtert das Design

Ganz im Gegenteil.
Gutes Design und Barrierefreiheit ergänzen sich:
klare Strukturen, lesbare Farben und verständliche Navigation machen jede Website besser – für alle Nutzer:innen.


5. Barrierefreiheit bedeutet „weniger Kreativität“

Ein Mythos.
Accessibility setzt keine Grenzen, sondern inspiriert zu besseren, durchdachteren Lösungen.
Kreative Teams, die barrierefrei gestalten, schaffen oft innovativere und inklusivere Erlebnisse.


6. Screenreader-Kompatibilität reicht aus

Nein.
Barrierefreiheit umfasst weit mehr als Screenreader:
auch Tastaturnavigation, Farbkontraste, Lesbarkeit, Untertitel, Formularzugänglichkeit und vieles mehr.
Ein umfassender Ansatz ist entscheidend.


7. Automatische Tools lösen alles

Automatische Tests und Widgets sind hilfreich, aber keine Allheilmittel.
Sie erkennen viele Probleme, aber nicht alle – z. B. unverständliche Sprache oder fehlende logische Struktur.
Darum ist eine Kombination aus Technik + Menschlichkeit der beste Weg.


8. Unsere Zielgruppe braucht das nicht

Sicher?
Etwa 20 % der Bevölkerung lebt mit einer dauerhaften Beeinträchtigung.
Und viele weitere profitieren indirekt von besserer Lesbarkeit, Struktur und Usability.
Barrierefreiheit betrifft immer auch Ihre Kund:innen.


9. Barrierefreiheit ist einmal erledigt

Leider nein.
Accessibility ist ein fortlaufender Prozess – mit Updates, neuen Features und veränderten Nutzeranforderungen.
Das ClarusPlus-Dashboard hilft, Barrieren kontinuierlich zu erkennen und Verbesserungen umzusetzen.


10. Barrierefreiheit bringt keinen wirtschaftlichen Nutzen

Doch!
Barrierefreie Websites erzielen:

  • mehr Reichweite, weil mehr Menschen sie nutzen können
  • bessere SEO-Ergebnisse, weil sie technisch sauberer sind
  • höhere Conversion-Rates, weil die User Experience klarer ist

Barrierefreiheit stärkt also Marke, Umsatz und Vertrauen zugleich.


Fazit: Accessibility ist kein Mythos, sondern eine Chance

Digitale Barrierefreiheit ist kein Luxus und keine Pflichtübung, sondern ein Zukunftsthema für jedes moderne Unternehmen.
Sie steht für Inklusion, Qualität und Nachhaltigkeit – und schafft echte Wettbewerbsvorteile.

Wer heute barrierefrei denkt, gestaltet das Internet von morgen – für alle.


Ihre nächsten Schritte

  • Testen Sie das ClarusPlus Accessibility-Widget kostenlos
  • Prüfen Sie Ihre Website mit unserem Accessibility-Check
  • Lassen Sie sich individuell beraten: [email protected]

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clarusplus.com

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